Für tragende Konstruktionen, Maschinengestelle und größere Nahtlängen ist MIG/MAG das Verfahren der Wahl, wenn Wirtschaftlichkeit und Festigkeit zählen.
MIG/MAG (Metallschutzgas, Verfahren 135/136) ist kein schlechteres WIG, sondern ein anderes Werkzeug. Höhere Abschmelzleistung, mehr Geschwindigkeit, wirtschaftlich dort, wo Nahtlänge und Stückzahl ins Gewicht fallen.
Lange Kehl- und Stumpfnähte an Stahlkonstruktionen. Die höhere Abschmelzleistung spart Fertigungszeit, ohne die geforderte Festigkeit aufzugeben.
Bei wiederkehrenden Teilen und größeren Mengen ist MIG/MAG die wirtschaftliche Alternative zu WIG, bei gleichbleibender Qualitätsanforderung.
Maschinengestelle, Rahmen und Halterungen aus Baustahl S235 und S355. MIG/MAG liefert hochfeste Verbindungen, auch an dickeren Blechen.
Stahl, Edelstahl und Aluminium nach Zeichnung. Schweißzusatz und Schutzgas werden auf Werkstoff und Bauteil abgestimmt.
S235 und S355, MAG (136) als Standardverfahren für tragende Konstruktionen, Gestelle und Rahmen.
1.4301 und 1.4404, MAG mit passendem Schutzgas, wo keine Sichtnahtqualität oder Wurzelreinheit gefordert ist.
AlMg und AlMgSi, MIG mit Impulslichtbogen, wo WIG zu langsam oder die Naht schlecht zugänglich ist.
Verfahren und Werkstoff richten sich nach den Zeichnungsanforderungen. Wo MIG/MAG an seine Grenzen kommt, greifen andere Leistungen.
Präzisionsnähte für Edelstahl, dünne Bleche und Bauteile mit engen Toleranzen oder Sichtnahtqualität.
Einzelteile und komplette Baugruppen nach CAD, PDF oder Skizze, ab Stückzahl 1.
Zylinder, Schüsse und Mäntel aus Blech, vorgewalzt für anschließende MIG/MAG-Verbindung.
MIG/MAG ist wirtschaftlicher als WIG, der Qualitätsmaßstab bleibt derselbe. Schweißer und Ingenieur sitzen bei CSB am selben Tisch.
Unsere Schweißer sind nach ISO 9606-1 qualifiziert, auch für die Verfahren 135 und 136. Die Qualifikation gilt für die Person, nicht pauschal fürs Verfahren.
Nahtfolge, Einspannung und Verzugsrisiko werden vor dem ersten Lichtbogen bewertet. Probleme werden vor dem Angebot benannt, nicht nach der Lieferung.
Sichtprüfung, Maßkontrolle gegen Zeichnungstoleranz und Fotodokumentation sind Standard. Materialzeugnisse und Prüfprotokolle auf Anfrage.
Nach Werkstoff, Blechdicke, Nahtlänge und Stückzahl. MIG/MAG ist wirtschaftlich bei Baustahl, dickeren Blechen, langen Nähten und Kleinserien. WIG kommt bei dünnem Material, Edelstahl mit Sichtnahtanspruch und engen Toleranzen zum Einsatz. Welches Verfahren passt, klären wir vor dem Angebot.
MAG spielt seine Stärken ab etwa 3 mm und nach oben hin aus, dort wo WIG zu langsam würde. Dünnere Bleche aus Stahl sind je nach Geometrie ebenfalls möglich, bei sehr dünnem oder verzugskritischem Material empfehlen wir WIG.
Ja. Sobald sich Teile wiederholen, legen wir Schweißparameter und Vorrichtungen fest, die reproduzierbare Ergebnisse sichern. Die höhere Abschmelzleistung senkt die Fertigungszeit pro Teil, das macht sich schon bei kleinen Mengen bemerkbar.
Über bewusst geplante Schweißfolge, abschnittsweises Schweißen und Spannvorrichtungen. Der höhere Wärmeeintrag bei MIG/MAG wird so gesteuert, dass die Maße aus der Zeichnung gehalten werden. Bei verzugskritischen Bauteilen besprechen wir die Strategie vorab.
Senden Sie uns Ihre Konstruktionszeichnungen (PDF, DXF, STEP) oder beschreiben Sie Ihre Idee.
Wir prüfen die Machbarkeit und melden uns zeitnah.